Fensterputzen für Männer!

23 Jul

Uns Männern wird ja nachgesagt, nicht viel für Haushaltspflichten übrig zu haben – außer Ausreden. Das liegt natürlich zum einen daran, dass so etwas wie Bügeln oder Fensterputzen einfach so unglaublich langweilig ist. Zum anderen ist das natürlich völlig aus der Luft gegriffen – wir Männer können schon, aber dann doch bitte mit dem richtigen Werkzeug. Bleiben wir doch mal beim Fensterputzen… wie macht man das üblicherweise? Glasreiniger aus der Sprühflasche, Abzieher, Zeitungspapier. Hallo? Das ist das 21. Jahrhundert! Wenn es schon etwas mit Wasser und Reinigung  zu tun hat, sollte es zumindest Strom verbrauchen – im Idealfall ist es gelb und es steht Kärcher drauf!

Liebe Männer, liebe Frauen, uns kann gleichermaßen geholfen werden. Dieser Gedankengang war wohl auch einem Konstrukteur bei der gelben Firma nicht fremd und er hat einfach einen Handstaubsauger an den Abzieher gesetzt. Denn was eigentlich nervt, ist ja nicht das Abziehen der Scheibe, sondern der Dreckstreifen, der dabei übrigbleibt – und der wird hier praktischerweise gleich weggesaugt. In Verbindung mit einer Sprühflasche, an die gleich ein Stofftuch angesetzt ist, und dem Kärcher-eigenen Wunderreiniger lässt sich schon mal ganz anders arbeiten. Das Ergebnis hört auf den Namen Kärcher WV 50 plus. Wir haben uns das mal für Euch angesehen:

 

 

Der akkubetriebene Staubsauger saugt des Schmutzwasser tatsächlich sauber ab. Das Wasser wird in einem Tank  gesammelt, man schafft aber problemlos eine Akkuladung, ohne den Tank leeren zu müssen. Pro Akkuladung schafft man laut Hersteller 40-60qm, das scheint nach dem Test recht realistisch zu sein. Das Gerät selbst liegt mit 700g im oberen Tablet-Bereich und ist angenehm handlich. Die Geräuschkulisse bewegt sich, wenig verwunderlich, im Rahmen eines Handstaubsaugers – glücklicherweise ohne hochfrequentes Fiepen, dass einige Stuabsauger aufzeigen.  Zur Reinigungsleistung: Leider erkennt Bloggie die feinen Schlieren auf der Scheibe nicht, aber beide Scheiben sind  praktisch streifenfrei – mit etwas Übung gelingt das sicher auch perfekt. Bei leichter Verschmutzung kann man statt des Kärcher-Konzentrats wohl auch Glasreiniger verwenden – da das Kärcher-Wundermittel aber recht preiswert ist und uns darüber hinaus von unseren Kunden bescheinigt wurde, dass das Konzentrat auch starken Verschmutzungen effektiv zu Leibe rückt, wüßte ich nicht, warum man das tun sollte. Übrigens: Wer es gleich richtig machen will, holt sich den WV 60 plus – gleiches Gerät, aber mit (Schnellzieh-)Holster für Gerät und Sprühflasche – für echte Profis.

Gut, ich will ehrlich sein – aufregender wird das Fensterputzen mit dem Kärcher auch nicht. Es geht aber wirklich fix und einfach. Ich weiß nicht warum, aber ein röhrendes Gerät in Händen zu haben wertet die Arbeit irgendwie auf – muss irgendwo auf dem Y-Chromosom geschlüsselt sein. Also, werte Damen, tut Euch etwas Gutes und kauft eurem Kerl das gute Stück – er wird es Euch mit sauberen Fenstern danken. Männer, macht uns den CocoCola light-Mann, wenn ihr es Euch leisten könnt. Ansonsten gilt: Mit guten Kopfhörern und ein bißchen Schwermetall auf dem Ohren ist Fensterputzen gar nicht schlimm – und der Nachbar wird auf jeden Fall neidisch auf Euer Equipment sein.

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