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Communitybeitrag zum be Quiet! Dark Base 900 mit Dark Power Pro 11 und Dark Rock Pro 3

20 Okt

Willkommen zu einem neuen Testbericht. Unser Leser Patrick H. hat ein be quiet!-Bundle bestehend aus einem Dark Base 900 Tower, einem Dark Power Pro 11 750 Watt Netzteil und einem Dark Rock Pro 3 CPU-Kühler erhalten und für uns getestet.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen seines Testberichtes.

 

– VORWORT –

Hallo und herzlich willkommen zu meinem ausführlichen Produkttest zum be quiet! Bundle, bestehend aus DARK BASE 900 Super-Midi-Gehäuse, Dark Power Pro P11 750W PC-Netzteil und Dark Rock Pro 3 CPU-Kühler. Ich werde in diesem Produkttest auf die einzelnen Produkte eingehen und auch ein aktuelles PC-System verbauen. Ein großer Dank geht an natürlich an Alternate und be quiet!, die das Ganze überhaupt ermöglicht haben.

– ÜBER BE QUIET! –

be quiet! ist ein Premiummarkenhersteller im Bereich Stromversorgung und Kühlung von Desktop-PCs. Die Produkte von be quiet! zeichnen sich durch ihren legendär leisen Betrieb und ihre erstklassige Performance aus. Besonderen Wert legt be quiet! auf die Produktqualität sowie auf ein überdurchschnittlich hohes Maß an Perfektion und Liebe zum Detail. Daher werden Produktkonzeption, Design und Qualitätskontrolle auch ausschließlich im be quiet! Headquarter in Deutschland durchgeführt.

Fangen wir mit der Basis aus diesem Bundle an, dem Gehäuse Dark Base 900 (orange).

– VERPACKUNG UND LIEFERUMFANG –

Der Hersteller be Quiet! liefert das Dark Base 900 in einer schlichten, schwarzen Kartonage, auf der das Produkt auf der Vorderseite abgedruckt wurde. Auf der Rückseite befindet sich eine detaillierte Innenansicht vom Dark Base 900 und man bekommt jede Menge an Informationen, was das neue Dark Base 900 zu bieten hat. Wenn wir nun das Gehäuse auspacken, fällt uns direkt auf, dass das Gehäuse nicht wie üblich in Folie verpackt wurde, sondern dass eine hochwertige, antistatische Stoffhülle verwendet wurde. Dies sieht natürlich sehr schick aus und macht Lust auf mehr, denn welches Ungetüm wird uns unter dieser Hülle erwarten, dies werden wir uns nun einmal genauer anschauen. Nehmen wir nun die Stoffhülle ab und bringen das neue Dark Base 900 zum Vorschein, welches auf den ersten Blick sehr robust und edel wirkt von der Materialauswahl, aber dazu später mehr, schauen wir uns das mitgelieferte Zubehör an.

Beim Lieferumfang setzt der Hersteller Be Quiet! schon mal ein dickes Ausrufezeichen. Neben dem üblichen Montagematerial an Schrauben, die man gewohnt ist, spendiert be Quiet! noch sechs Klettverschlüsse, anstelle von Kabelbindern. Dazu gesellt sich noch eine Montageblende für Wasserpumpen, darüber hinaus bekommt man noch eine Montagevorrichtung für einen dritten Frontlüfter, welches sicher von Vorteil ist, denn je nach Setup vom System, könnte dies zwingend notwendig sein, schön das man daran gedacht hat.

Zusätzlich liegt noch eine Ersatzgummimantelung bei, die für das Kabelmanagement benötigt wird. Was wäre ein Produkt ohne ein User Manual, so liegt ein umfangreiches Handbuch bei, welches in fünf Sprachen und für beide Produkte Dark Base 900 und Dark Base Pro 900 gedacht ist. Hier befindet sich neben einer kleinen Einleitung noch eine Auflistung der Spezifikationen, des Lieferumfangs, sowie eine detaillierte Ansicht, aus welchen Bauteilen ein Dark Base 900 besteht. Eine kleine Erklärung, wie die kleine und simple Lüftersteuerung in der Front funktioniert, findet man hier auch vor. Was in jedem Fall klar wird, bei be Quiet! wollte man auf volle Freiheit setzen und dies sieht in Hinsicht der HDD-Käfige schon sehr gelungen aus. Doch wie sieht es in den anderen Bereichen aus, kann das Dark Base 900 auch hier punkten?.

Kommen wir nun zum Platz des Netzteiles, hier sieht man direkt, dass etwas anders ist als sonst. Richtig, es gibt einen nach innen versetzten Slot für das Netzteil und wird somit nicht direkt wie üblich am Gehäuse verschraubt. Entkoppelt wird das Netzteil mit Moosgummi. Das sieht erst mal toll aus, wenn da nicht die etwas komplizierte Montage vom Netzteil wäre. Dazu werde ich aber später bei der Hardwaremontage näher drauf eingehen.

Auf der Rückseite hat man diverse Möglichkeiten, sich um sein Kabelmanagement zu kümmern und um seine Lüfter an die Platine zu stecken, solltet ihr allerdings eine andere Steuerung verwenden, so könntet ihr die Platine für die Lüfter entfernen und einen weiteren SSD-Slot zur Verfügung haben, nur mal so nebenbei gesagt. Wie schon vorhin erwähnt, lassen sich die Laufwerkskäfige alle einzeln entfernen. Ich hatte ja zuerst die Befürchtung, dass bei der Bauart die Käfige sehr wackelig und unstabil sind, doch weit gefehlt, selbst bei der verbauten WD Black 6TB ist der Käfig fest wie ein Teil eines Fundaments. Ein kleiner Clou bei den Käfigen ist die Möglichkeit, gleich zwei SSD’s in einen Käfig zu montieren, eine davon wird dann kopfüber verschraubt.

Wie unschwer auf der Rückseite zu erkennen ist, kann man das Mainboardtray lösen, dafür einfach die Schrauben lösen und das Tray über die Innenseite herausnehmen, ein großer Vorteil für die Mainboardmontage. Ich persönlich habe bei der Montage selbst darauf verzichtet, da ich keine Lust hatte meine All in One Wasserkühlung von der CPU zu schrauben, so war es für mich einfach den Tray im Gehäuse zu lassen. Aber für ein Foto habe ich selbstverständlich das Tray einmal raus genommen.

Kommen wir zum Abschluss in puncto Design noch zu den Radiatorenmöglichkeiten, denn hier stellt das neue Dark Base 900 allerhand Variationen zur Verfügung. Oben bei den Spezifikationen konnte man es ja schon durchaus erahnen, dass man hier so ziemlich alles an Größen verbauen kann, die es zurzeit auf dem Markt gibt. Kommen wir als Erstes zur Front, hier könnt ihr sowohl 360mm als auch 420mm Radiatoren verbauen, aber nur wenn ihr auf den ODD-Käfig verzichtet. An der Rückwand wie üblicherweise bietet das Gehäuse Platz für einen 120mm oder 140mm Radiator. Im Deckel haben wieder zwei große Radiatoren Platz nämlich 360mm oder 420mm und am Boden gehts auf 240mm oder 280mm wieder runter. Bei allen Varianten empfehle ich auf 140mm Lüfter zu gehen, denn hier habt ihr in den meisten Fällen weniger Drehzahl bei gleiche Luftfördermenge, was natürlich im Umkehrschluss bedeutet, weniger Lautstärke.

– SPEZIFIKATIONEN –

• Abmessungen: 242,7 x 585,5 x 577,2 (B x H x T in mm)
• Gehäusetyp: Super Midi Tower
• Material: 0,8mm – 1mm SECC (Stahl), 0,8mm Aluminium, ABS Plastik
• Mainboard-Kombatibilität: E-ATX, XL-ATX, ATX, M-ATX, Mini-ATX
• Front I/O Anschlüsse: 2x USB 3.0, 2x USB 2.0, HD Audio Buchse
• Lüftersteuerung: 3x 4Pin, 3x 3Pin, Steuerung in der Front für 5V-12V
• Max. Höhe CPU: 185mm
• Max. Länge GPU: 325mm oder 470mm ohne HDD-Halterung
• Max. Länge PSU: 150 – 284mm
• PCI Steckplätze: 8
• 5,25″ Schächte: 2
• 3,5″ Schächte: 7 kann erweitert werden auf 9
• 2,5″ Schächte: 1 + 14
• Gehäuselüfter: Vorne 2x SilentWings 3 140mm / Hinten 1x SilentWings 3 140mm
• Optionale Lüfter: Vorne 1x 140mm, Oben 3x 140mm oder 4x120mm oder 1x180mm, Unten 1x120mm / 2x 140mm
• Optionale Wakü: 120mm, 140mm, 180mm, 240mm, 280mm, 360mm, und 420mm
• Zusätzliche Funktion: 2-stufig verstellbare Öffnung am Seitenteil (Beide Seiten)

– VERARBEITUNG UND DESIGN –

be Quiet! bietet das Dark Base 900 ganz in Schwarz sowie mit silbernen und orangefarbenen Akzenten an. Also sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei, auch wenn eine noch größere Farbpalette nicht schaden würde. Die Front und der Deckel sind in hochwertigem, gebürsteten Aluminium, welches die komplette Optik extrem edel wirken lässt. An der Wölbung zwischen Deckel und Front befindet sich das I/O Panel mit dem Start/Resetknopf und alle weiteren Anschlussmöglichkeiten wie USB 3.0, USB 2.0 und Klinkeanschluss für Mikrofon und Kopfhörer.

Kommen wir zur Front, hier haben wir nicht eine starre, gebürstete Aluminiumplatte, sondern die Front ist eine Tür, diese dient allerdings auch als Schallschutz für die Frontlüfter. Was mir persönlich etwas negativ aufgefallen ist bei der Fronttür, ist die Tatsache, dass die Einrastfunktion nur oben links in der Ecke stattfindet und somit es im unteren Bereich ein wenig wackelt. Ich weiß, das klingt nach Meckern auf hohen Niveau, doch genau auf solch scheinbar unwichtigen kleinen Punkte gebe ich sehr wohl acht. Hinter der Fronttür verbergen sich die 2x 5,25″ Einbauschächte für Laufwerke sowie die Lüftersteuerung zum Regulieren der Lüfter zwischen 5V und 12V. Natürlich befinden sich hinter der Fronttür auch die Frontlüfter, in dem Fall die zwei vormontierten SilentWings 3 140mm mit 1000upm. Hier setzt der Hersteller natürlich auch die aktuellsten Lüfter aus eigener Herstellung ein, welche aktuell für knapp 20€ pro Stück im Handel zu erwerben sind. Der Staubfilter lässt sich einfach mit einem kleinen Klick von der Front entfernen und stellt somit eine optimale Reinigung zur Verfügung. Bei dem Bodenstaubfilter solltet ihr genug Platz vorm Gehäuse haben, denn hier wurde kein getrennter Staubfilter verbaut, sondern ein einzelner langer Staubfilter, der einmal bis zum Ende des Gehäuses reicht.

Solltet ihr mit dem Gedanken spielen, die Front zu entfernen, um eine bessere Montagemöglichkeit für Lüfter und Radiatoren zu haben, dem sei gesagt, alles kein Problem, einfach die Laschen im Inneren des Gehäuses zur Seite biegen und schon könnt ihr die Front abnehmen und dank des getrennten I/O Panels in der Front, habt ihr auch keine Kabel, auf die ihr achten müsst, bei anderen Herstellern sind diese ja leider öfters direkt an der Frontblende befestigt, und wenn man zu hastig damit umgeht, ja wie soll man sagen, oh „ich habe ein Kabel in der Hand“…

Widmen wir uns nun ein paar anderen Elementen als die der Front. Wie schon bei anderen Modellen der Dark Base Serie zum Beispiel Dark Base 800, wurden die Luftöffnungen bei den Silent-Modellen so optimiert, dass sehr wenig Schall nach außen dringen kann. So findet man verschiedene, nach hinten gerichtete Schlitze und seitlich, ebenfalls schalloptimierte Öffnungen vor. Selbst beim Netzteil hat man auf die Bauweise gesetzt, um möglichst jeden Schall weg vom Nutzer zu transportieren.

In meiner erhaltenden Version habe ich kein Sichtfenster, sondern 2 massive Stahlseitenwände mit zusätzlichen 2-stufigen Öffnungen zum Abtransport der Wärme. Diese sind mittig angebracht und lassen sich von innen ganz einfach öffnen.

Die kompletten Übergänge von Deckel zur Front und auf zur Seite, sind sehr bündig abgeschlossen, dies spricht für eine hohe Qualitätkontrolle, denn gerade bei der Front zum Deckel mit dem I/O Shield hat man eine Biegung drin und selbst diese lässt sich Problem beim Zusammenbau wieder zusammenstecken. Hier klemmt nichts und es sieht wieder aus, wie bei der Lieferung.

So genug vom Außenbereich, schließlich wollen wir ja auch sehen, was das neue Dark Base 900 für innere Werte hat. Nehmen wir als Erstes das Stahlseitenteil ab und bemerken direkt die vorgeklebte Dämmung, welche bei allen Silentmodellen zum Einsatz kommt, auch wenn im Dark Base 900 eine Neuentwicklung zum Einsatz kommt. Solltet ihr mit dem Gedanken spielen, seitlich Lüfter zu verbauen, auch wenn dies kein Sinn macht, habt ihr allerdings die Möglichkeit die 2-stufige Öffnung zu entfernen, um 2 Lüfter mit 120mm zu verbauen.

Wie schon erwähnt, handelt es sich um das hier getestete Dark Base 900 mit orangefarbigen Akzenten, und dies ist auch im Innenraum nicht zu übersehen, die Öffnungen für das Kabelmanagement, sowie die Schwingungsdämpfer in den Festplattenkäfigen sind in Orange gehalten. Was einem danach direkt auffällt, sind die einzelnen 3,5″ Trays für SSD’s und HDD’s, welche bei Nichtbedarf über drei Schrauben auf der Rückseite entfernt werden können. Und dies kann ich euch auch nur empfehlen, solltet ihr zum Beispiel nur 2 Käfige benötigen, so lege ich euch nur ans Herz, schraubt die anderen raus, denn jedes Hindernis, auf welches die Frontlüfter stoßen, verstärkt die Geräuschkulisse, denn jedes Objekt, was im Weg ist, lässt nur mehr Wirbel beim Luftstrom entstehen. Also tut euch wie gesagt selbst einen Gefallen und schraubt alles Unwichtige raus, außerdem sehen leere HDD Käfige nicht unbedingt sexy aus, auch wenn die HDD-Käfige im Dark Base 900 sich durchaus sehen lassen können.

– TESTSYSTEM –

• Prozessor: Intel i7 6700K @4,6GHZ
• Prozessorkühler: Raijintek Triton Core 360 mit NB-eLoop B12-1
• Mainboard: MSI Z170A Gaming Pro Carbon
• Grafikkarte: Zotac GTX 970 AMP! Omega Core Edition
• Arbeitsspeicher: 4x8GB G.Skill RipJaws V DDR4-3000
• SSD: HyperX Savage 240GB @System
• HDD: Western Digital Black 6TB
• Soundkarte: Creative Sound Blaster ZxR
• Netzteil: BeQuiet Dark Power Pro P11 750W
• Gehäuse: BeQuiet Dark Base 900
• Windows 10 Pro

– HARDWAREMONTAGE –

Das neue Dark Base 900 glänzt ja schier mit seiner Modularität, doch wie glänzt es beim Einbau von Hardware, Lüftern und Radiatoren sowie SSD und HDD. Dies werde ich nun für euch da draußen herausfinden. Anfangen würde ich im Normalfall mit der Montage der Lüfter, doch da dieses bereits vormontiert sind und ich keine weiteren SilentWings 3 parat liegen habe, werde ich dies auch so lassen, wie es ist, denn zwei verschieden Lüftertypen sind nicht so mein Ding. Allerdings kann ich empfehlen die Lüfter zu entfernen, um die Schrauben gegen Entkoppler zu tauschen, wenn wir schon beim Thema Silent sind, dann doch bitte richtig.

Als Nächstes verbauen wir das teilmodulare Netzteil, welches passend mitgeliefert wurde. Die modularen Kabel werde ich allerdings erst zum Schluss anschließen, wenn ich genau weiß, wo alle anderen Komponenten ihren Platz finden. Das Netzteil wird wie schon beschrieben auf Moosgummi entkoppelt, was bei einem Silent PC mehr als nur Sinn macht.

Normalerweise bzw. viele Menschen fangen mit dem Einbau des Mainboards an, nur hat sich für mich in der Vergangenheit oft gezeigt, dass sich der Einbau von Lüftern und anderen Kleinigkeiten, nach der Montage des Boards, je nach Gehäuse eher schwierig gestalten lässt. Der Unterschied ist nun nicht sehr groß, allerdings bei einem Dark Power Rock 3 CPU Kühler, wird es schon fast eine Kunst, im oberen Bereich des Gehäuses noch Lüfter zu montieren, Abhilfe könnte da das Mainboardtray schaffen. Beim Einbau vom Mainboard gab es keinerlei Probleme, das Mainboard passt sich perfekt den Abstandshaltern an.

Da ich ja bereits eine All-in-One-Kühlung verbaut hatte auf dem Mainboard, ist der logische Schritt bei der Montage nun natürlich der Verschraubung vom Radiator. Doch hier ist es besonders ärgerlich, wenn man die Wasserkühlung aus einem anderen System mit rüber nimmt, da man den Radiator oberhalb verschraubt und die Lüfter unterhalb und nicht in einem Stück drunter schrauben kann. Das ist für einen komplett neuen Aufbau natürlich kein Problem, für mich hieß dies lediglich ein wenig mehr Arbeit, als erhofft. Aber auch diesen Schritt habe ich gemeistert. Im Oktober, wenn alle Komponenten lieferbar sind, sprich neue Grafikkarte und vollwertige Wasserkühlung, würde ich, wenn dies möglich ist, meine Review gegebenenfalls überarbeiten, da dann zwei Radiatoren zum Einsatz kommen sollen. Es wäre für euch ja eventuell interessant zu sehen, wie sich das Ganzen dann montieren und bewerkstelligen lässt.

Kommen wir nun noch zur Montage von SSD und HDD. Hier muss man für die SSD auf der Rückseite zuerst die Halteplatten abschrauben, um das Speichermedium SSD an seinen Platz zu bringen. Bei der HDD wählte ich den untersten Festplattenkäfig, da dieser am geringsten den Luftstrom stört. So nach dem nun die SSD und HDD auf, beziehungsweise in den vorhandenen Platz geschraubt wurden, befestigen wir die Halterungen wieder am Gehäuse. Beide Montagen lassen sich theoretisch auch ohne Werkzeug bewerkstelligen, aber ein kurzes Festziehen mit dem Schrauber hat noch nie geschadet.

Nun fehlt noch die Grafikkarte, welche wir auf das Board stecken müssen. Auch hier gab es keine Probleme, die GTX 970 passte anstandslos in den Slot. Zusätzlich habe ich in meinem System noch eine Creative Sound Blaster ZxR, die natürlich auch noch eingesetzt werden muss. Wie man sich denken könnte, sollte diese kein Problem darstellen, doch hier musste ich feststellen, das sich die Karte doch ein wenig schwergängiger in den Slot stecken lies.

So weit, so gut, alles an Ort und Stelle, zum Abschluss noch ein wenig Kabelmanagement, wie gesagt nicht optimal gelöst, da aber im Oktober die neue Grafikkarte kommt und das komplette System auf eine vollwertige Wasserkühlung umgerüstet wird, muss das bis dahin so reichen. Denn ich setze mich ungern ein bis zwei Stunden hin zum Verkabeln, wenn in 4-5 Wochen wieder alles zugrunde gemacht werden muss.

– FAZIT –

Ob euch das be Quiet! Dark Base 900 gefallen wird, weiß ich natürlich nicht, denn dies ist neben der Funktion auch immer wieder eine äußerliche Geschmackssache. Solltet ihr aber auf der Suche nach einem edlen und qualitativ hochwertigen Gehäuses sein, welches eine schier unendliche Modularität besitzt, so kann ich euch das Dark Base 900 nur empfehlen.

Das Super-Midi-Gehäuse bietet genug Platz, um beim Kauf von aktueller Gaming-Hardware keine Kompromisse eingehen zu müssen. Das Dark Base 900 bietet mehr als genug Platz für SSD’s sowie HDD’s.

Für Freunde von All-in-One-Wasserkühlungen oder vollwertigen Wasserkühlungskreisläufen bietet das Dark Base 900 allerhand Platz, doch in der Praxis muss ich hier gerade im Deckelbereich ein paar Punkte abziehen, denn ich bin ein Freund davon, die Lüfter direkt auf dem Radiator zu entkoppeln und nicht den Radiator von oben auf eine Schiene zu schrauben, um dann unterhalb der Schiene die Lüfter zu montieren. Das ist wieder das lästige Thema von „Meckern auf hohen Niveau“, dies spiegelt natürlich nur meine persönliche Meinung wieder und soll es nicht schlechter reden, als es eventuell ist. Nur für mich ist es eher ein kleiner Minuspunkt.

Natürlich wurde auch viel in puncto Lautstärkenreduzierung weiterentwickelt, so gibt es zum einen gleich drei neue SilentWings 3 mit dazu, als auch die Tatsache, dass es im Gehäuse Austrittsareale gibt, die alle nach hinten führen, um die Lautstärke vom Nutzer weg zu fördern. Festplatten werden, wie es sich gehört, natürlich entkoppelt. Die SilentWings 3 sind selbst schon entkoppelt, werden aber leider trotzdem verschraubt, hier hätte ich mir Entkoppler gewünscht.

Bei Bedarf hat das Dark Base 900 schon eine manuelle Lüftersteuerung mit an Board, mit dieser kann man den Betrieb zwischen 5V und 12V regeln. Eine passende Platine für 4Polige und 3Polige Lüfter, befindet sich auf der Rückseite des Mainboardtrays.

Dank der Super Midi Größe stellt auch die Wartung vom System keinerlei Probleme dar. Egal ob ich etwas an Lüftern oder Wasserkühlung verändern wollt, außer es betrifft den Radiator plus Lüfter im Deckel. Ja ihr merkt schon, ich bin manchmal sehr nachtragend 😛

Bei einem Preis von knapp 170€ für einen Super-Midi-Tower mit Recht viel Platz und toller Modularität kann man sicherlich nicht viel falsch machen. Leider gibt es, wie bei jedem Produkt immer ein paar Kleinigkeiten, die einem negativ auffallen.

Im Großen und Ganzen aber kann ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen und geben dem Gehäuse Dark Base 900 deutliche 4,5/5 Sternen. Also eine Wertung von circa 90 Prozent.

Mit dem Dark Power Pro 11 hat man bei Be Quiet! seine Highend Netzteil auf den neusten Stand gebracht. Die Veränderungen sollen laut dem Hersteller nicht wenige sein, wir werden schauen, welche dies genau sind und ob dies ein großer Sprung ist oder nicht.

Ich habe bei dem be Quiet! Bundle, welches mir zur Verfügung gestellt wurde, das 750W-Modell einmal genauer anschauen dürfen.

Die Dark Power Pro Serie gehört schon seit Jahren zu der Top-Serie aus dem Hause be quiet!. Das erste Mal wurde die Pro Serie der Dark Power Netzteile im Jahr 2006 vorgestellt und erweitert ab diesem Zeitpunkt die Produktpalette. Wie kann es sein, dass eine Netzteil-Serie die erst 2006 ins Leben gerufen wurde, nun bereits in der 11ten Generation vorzufinden ist, das ist recht schnell erklärt, man hat damals nicht mit der P1 Serie angefangen, sondern hat dort angefangen, wo man zum damaligen Zeitpunkt mit den anderen Netzteilserien zu Gange war, nämlich der 6ten Generation.

Die neue Dark Power Pro Serie verfügt wie üblich über ein teilmodulares Kabelsystem, bietet dabei die Möglichkeit sogar noch zusätzliche Lüfter direkt ans Netzteil anzuklemmen, dies ist alles, wie beim Alten, doch der Rest hat einen extremen Fortschritt mit sich gebracht. Das Dark Power Pro 11 verfügt über eine Platinverifizierung und hat eine Effizienz von bis zu 94%. Und ist da, wo es hingehört, nämlich in das High-End-Segment der Netzteile.

Der innere Aufbau basiert auf einer anderen Plattform, als seine Vorgänger, dies ist eine kleine Weiterentwicklung der Dark Power Pro 11 Serie. Optisch hat sich nicht soviel getan, wieso denn auch, schließlich haben die Dark Power Pro Netzteile schon immer ein recht schönes Äußeres gehabt. Käufer von be quiet! Dark Power Pro Netzteilen werden hier einen sehr bekannten Eindruck haben. Eine Neuerung sind die SilentWings 3 die auch in dem neuen Dark Power Pro 11 zum Einsatz kommen, diese haben den großen Vorteil, dass sie einen wesentlich leiseren Betrieb ermöglichen als die SilentWings 2 in den vorherigen Netzteilen. Das Dark Power Pro 11 kann man ab circa 170€ im Internet kaufen.

– SPEZIFIKATIONEN –

Modell: P11 750W
Preis: circa 170€
+3,3V: 25 Ampere
+5V: 25 Ampere
+12V1: 25 Ampere
+12V2: 25 Ampere
+12V3: 30 Ampere
+12V4: 30 Ampere
+5Vsb: 3 Ampere
-12V: 0.5 Ampere
Leistung 12V: 744 Watt
Leistung 3,3V & 5V: 140 Watt
Gesamtleistung: 750 Watt
Lüfter: SilentWings 3
Motortechnologie: 6 Poliger Motor
Lagertechnologie: FDB (Fluid Dynamic Bearing/dynamischer Ölfilm)
Lüftergröße: 135mm
Max. Lüfterdrehzahl: 1800upm
dB(A) bei 20% Last: 8.7
dB(A) bei 50% Last: 9.5
dB(A) bei 100% Last: 19.9
Sicherheitsschutz: OCP, OVP, UVP, SCP, OTP, OPP
Sicherheitszertifikate: CE, CB, TÜV, FCC, cTUVus, RCM, CU
Effizienz: 80Plus Platinum
Abmessungen: 180 x 150 x 86 in mm

Schon bei der Kartonage hat das Dark Power Pro 11 einen hohen Wiedererkennungswert, denn diese ist ähnlich der anderen Netzteil-Serien gestaltet. Hier findet man auf der Vorderseite das Produkt abgebildet sowie den Namen und die Wattleistung. Auf der Rückseite sind die wichtigsten Produktdetails aufgelistet. Wenn wir nun den Karton öffnen, sehen wir einen schwarzen extra Karton mit dem Dark Power Pro Schriftzug und eine Schaumstoffabdeckung über dem Netzteil. Wie bereits erwähnt, befindet sich rechts unter der Schaumstoffabdeckung das Dark Power Pro 11 Netzteil und wie soll es anders sein, befinden sich auf der linken Seite im schwarzen Karton das weitere Zubehör und die modularen Kabel.

Der Lieferumfang ist relativ umfangreich. Neben dem selbsterklärenden Netzteil und den modularen Kabeln gesellt sich ein ausführliches Handbuch hinzu. Auch gibt es eine Slotblende, mit der man den OC-Modus vom Netzteil ein und ausschalten kann.Weiterhin sind Kabelbinder, Schrauben und ein Kabel für 4 Lüfter mit dabei.

Mit guten 190mm ist das Dark Power Pro 11 nicht gerade ein kleines Netzteil, aber auch nicht übermäßig groß. Übernommen wurden vom Vorgänger die Gummiseiten zum Entkoppeln vom Netzteil. Schaut man sich hier nun den Bereich vom Lüfter und deren Gitter an, stellt man fest, dass hier, wie auch schon beim Gehäuse, sehr viel Wert auf Qualität gelegt wurde. Dies spiegelt sich auch bei den modularen Buchsen wieder. Ein kleines Schmankerl fürs Auge bietet das neue P11 an der Seite vom Netzteil, denn hier wurde nicht wie üblich einfach eine Folie aufgeklebt, sondern hier wurde einfach mal ein stylishes Schild angebracht, welches eine silberne Beschriftung hat.

Die Kabel lassen sich ohne Mühe in die Buchsen einstecken und auch wieder sehr leicht entfernen, hier habe ich schon Netzteile gehabt, wo man Angst haben musste, wenn man abrutscht und am Kabel zieht, dass man die einzelnen Adern in der Hand hält, aber der Stecker noch immer im NT steckt.

Im eigentlichen Sinn ist das Dark Power Pro 11 Netzteil ein Multi-Rail-Netzteil, das aber durchaus auf ein Single-Rail umschalten kann, sofern im Overclocking der Leistungsbedarf besteht. Sollte dies nicht der Fall sein, arbeitet das P11 mit vier 12V Schienen, die je zwei 25 Ampere sowie zwei 30 Ampere Schienen beherbergen. Das entspricht im Single-Rail Betrieb circa 70 Ampere.

Da ich nun kein super Netzteil-Profi bin und auch privat keine Messinstrumente hier habe, werde ich es nun mit dem Test sein lassen und abschließend noch ein Fazit abgeben, ich musste mir schon alle Informationen von der Herstellerseite aus den Fingern ziehen. Und möchte nichts Falsches vermitteln, von Bereichen, wo ich aktuell nicht in der Lage bin, eine fundierte Meinung zu äußern.

– FAZIT –

Das neue be quiet! Dark Base Pro 11 750W ist ein klasse Netzteil, soviel kann ich sagen. Denn die PSU verfügt über modernste und hervorragende Technik mit einem sehr hohen Wirkungsgrad, sofern ich das beurteilen kann. Was ich im Internet herauslesen konnte war, dass es viele kleine Veränderung an der Dark Power Pro Serie gegeben hat, wobei die Lautstärke ein wichtiges Thema war. Hier kann ich volle Punkte aussprechen, denn im Idle hört man das Netzteil nicht, auch wenn das System etwas ins Schwitzen kommt, wird mein PC mit Netzteil + Grafikkarte und Lüftern nicht hörbar lauter, das kommt aber immer darauf an, wo ihr euren PC stehen habt, so kann es durchaus sein, dass dies hörbar sein könnte.

Kommen wir nun zur Effizienz. Die Spitzenwerte liegen bei circa 94% und dies ist für ein 80Plus Platinum Netzteil schon recht ordentlich, aber dies hat man auch zu erwarten. Selbst wenn ihr euer Netzteil mit nur 15% belastet, soll das be quiet! schon eine Effizienzmarke von starken 90% erreichen. Dies basiert allerdings nur auf der klassischen Internetrecherche.

Die Ausstattung ist TOP, hier kann man nicht meckern. So sind neben den wichtigen, modularen Kabeln noch eine OC-Slotblende dabei und ein Lüfteranschlusskabel, welches Platz für 4 Lüfter bereithält.

Optisch rund herum ein Augenschmaus, schickes eingelassenes Gitter, Gummiseiten zum Entkoppeln, gut verarbeitete Kabelbuchsen und ein schickes Schild an der Seite vom Netzteil mit der Produktbezeichnung.

Ohne Frage ist das neue Dark Power Pro 11 Netzeil dem High-End-Segment zuzuschreiben. Das Segment ist schwer umkämpft, denn nicht nur be quiet! hat hier TOP Produkte auf dem Markt, doch schon aufgrund der Tatsache, dass das neue Dark Power Pro 11 so leise ist, was für ein High-End-Netzteil nicht selbstverständlich ist, zeigt sich doch wieder, wo man sich extrem Mühe gibt, die Produktpalette zu verbessern.

Das Netzteil ist sicherlich mit seinen 170€ kein Schnäppchen, doch hier bekommt man Top Leistungswerte, eine schicke Optik und ein Netzteil, was rein von der Lautstärke fast als Semi-Passiv durchgehen könnte.

Hier bekommt das be quiet! Dark Base Pro 11 verdiente 5/5 Sternen. Absolute Wahl für High-End Systeme.

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—————— NACHTRAG UND ERFAHRUNG MIT DEM KUNDENSERVICE———————————————–

Das be quiet! Dark Power Pro 11 hat leider nach 1,5 Wochen seinen Dienst quittiert, doch dies kann jedem mal passieren und auch mit jeder anderen Komponente. Ich habe am Tag nach dem Defekt bei Alternate angerufen und mein Problem geschildert, hier wurde ich freundlich und zuvorkommend behandelt und es wurde mir auch geholfen. Man hat mir nahe gelegt, mich direkt bei be quiet! zu melden, da der Hersteller bei seinen Highend Netzteilen eine 48-Stunden-Austauschgarantie anbietet. Alternate hätte das Netzteil zwar auch getauscht, aber dies hätte in jedem Fall länger als 48 Stunden gedauert. Nachdem das Gespräch zu Ende war, habe ich mir direkt die Telefonnummer vom Support bei be quiet! herausgesucht und habe mich durch das Menu geklickt und wurde nach einigen Minuten freundlich empfangen. Auch hier habe ich mein Problem geschildert, dass ich das Dark Power Pro 11 nun knapp über eine Woche in Betrieb hatte und es dann ohne Vorwarnung einfach seinen Dienst quittiert hat. Dies wurde mit einem kurzen „Oh, das ist aber nicht gut“ aufgenommen und wir haben über eine mögliche Kulanz gesprochen. Man hat mich dann gebeten eine E-Mail mit einer kurzen Problemschilderung und der Seriennummer vom Produkt zu übermitteln und man würde dann direkt das neue Netzteil verschicken.

Dies klingt auf den ersten Blick natürlich super. Auch auf den zweiten Blick klingt es super, denn das neue Dark Power Pro 11 Netzteil war in unter 20 Stunden per DHL Express Lieferung bei mir. Auch ein Retourenschein für das defekte Netzteil lag direkt mit im Lieferumfang. Das nenn ich mal einhalten von einem Versprechen und einen super Service.

Auch wenn das nagelneue Testnetzteil nach kurzer Zeit kaputt gegangen ist, werde ich meine 5 Sterne Wertung erst mal nicht nach unten anpassen, denn in jeder Firma kann es leider mal das typische Montagsprodukt geben. Ich werde nun das neu gelieferte Netzteil die Tage verbauen und hoffe natürlich, dass dieses Netzteil länger durchhält, was mich wundern würde falls nicht. Denn ich nutze seit vielen Jahren nur be quiet! Netzteile und baue die auch bei Freunden in die Systeme ein und bisher hat es nicht ein einziges Netzteil zerlegt.

Gehäusetest check, Netzteiltest check… Doch, wie sieht es mit dem dritten Produkt im Bunde aus? Zu guter Letzt möchte ich euch den be quiet! Dark Rock 3 ein wenig näher bringen, der trotz seiner knapp 2,5 Jahre auf dem Buckel doch auch heutzutage noch einiges an Kühlleistung parat hält.

Bereits im Januar 2014 sorgte be quiet! für großes Aufsehen mit dem eleganten, schwarzen Dark Rock 3, denn glaubt man den Angaben des Herstellers, soll der „kleine“ mit 250 Watt TDP zurechtkommen, was für eine Towerluftkühlung doch sehr viel ist.

Groß, größer, Dark Rock Pro 3.

Da wir uns bald dem Ende der ausführlichen Tests nähern, möchte ich mich an dieser Stelle natürlich noch einmal ganz herzlich bei Alternate und be quiet! für dieses tolle Bundle bedanken und auch für das entgegengesetzte Vertrauen. Ich hoffe das meine Berichte gut bei Alternate, be quiet! und natürlich euch den Lesern ankommen.

– VERPACKUNG und LIEFERUMFANG –

Der Hersteller be quiet! liefert dem Kunden den Dark Rock Pro 3 in einer matten, schwarzen Verpackung aus. Wer be quiet! kennt, kennt auch die klassische Verpackungsfarbe. Auf der Vorderseite sehen wir neben dem Produktnamen noch einige Details zum Kühler selbst, wie zum Beispiel die maximale dB(A) und dass der Dark Rock Pro 3 mit zwei SilentWings Lüftern ausgestattet ist. Zusätzlich wird auf eine enorm hohe Kühlleistung und das dunkel vernickelte Double-Tower-Design hingewiesen. Passend für alle gängigen Intel- und AMD-Sockel. Welche das genau sind, liste ich euch gleich noch auf.

Auf der Rückseite befindet sich eine detaillierte Zeichnung vom Dark Rock Pro 3, welche mit den wichtigsten Features gekennzeichnet ist. Darüber hinaus findet man auf der linken, unteren Seite die Spezifikationsliste. Auf die werde ich gleich näher eingehen, bleiben wir aber zunächst noch bei der Verpackung und dem Lieferumfang.

be quiet! liefert wirklich nur das Nötigste mit dem Dark Rock Pro 3 aus, was den Lieferumfang betrifft. Hier wird auf Montagezubehör wie einen Schrauber oder Ähnliches verzichtet, wie man es bei Herstellern wie Noctua oder Thermalright kennt, dies wäre schön, wenn es im Lieferumfang enthalten wäre, allerdings hat man sowas meistens eh zuhause liegen. Daher will ich dies nicht direkt als Minuspunkt ansehen, sondern eher als Denkanstoß verzeichnen. Ansonsten ist das Übliche und Notwendige vorhanden.

So gibt es eine schwarze Backplate für das Mainboard, damit das Board nach der Montage vom Kühler keinen Schaden nimmt. Halterungen für Intel- und AMD-CPU’s liegen selbstverständlich auch dabei. Die passenden Schrauben dürfen natürlich nicht fehlen und liegen in passender Stückzahl bei, auch hier könnte man sich wünschen, dass mindestens eine Schraube pro Art zusätzlich in den Lieferumfang dazugelegt wird, denn so eine kleine Schraube kann durchaus auch mal verschwinden, und dann ist das Gesuche groß und im schlimmsten Fall ist keine Montage mehr möglich.

Natürlich darf die Wärmeleitpaste nicht fehlen und somit wird eine kleine Tube beigelegt, die auch für mehr als eine Anwendung reicht. Es besteht zusätzlich noch die Möglichkeit einen dritten Lüfter zu montieren, somit liegen hier die passenden Lüfterklemmen im Lieferumfang bei, sehr löblich von be quiet!.

– SPEZIFIKATIONEN –

Gesamtabmessungen: 150mm x 137mm x 163mm (L x B x H)
Gesamtgewicht: 1.197g
Arbeitsbereich in Watt: 250 TDP
Sockel Intel: LGA 775 / 115x / 1366 / 2011(-3) Square ILM
Sockel AMD: 754 / 939 / 940 / AM2(+) / AM3(+) / FM1 / FM2(+)
Backplate: Liegt im Lieferumfang bei
Lüfter: 1x SilentWings PWM 120mm, 1x SilentWings PWM 135mm
Lautstärke 50%: 13.2 dB(A)
Lautstärke 75%: 19.5 dB(A)
Lautstärke 100%: 26.1 dB(A)
Kühllamellen: 90 an der Zahl
Material der Lamellen: Aluminium
Material der Kühlerbasis: Copper
Heatpipeanzahl: 7
Heatpipedurchmesser: 6mm
Oberflächenbehandlung: Aluminium, Dark Nickel-plated
Wärmeleitpaste: Corning TC-5121 / 1
Benutzerhandbuch: DE, EN, FR, ES, PL

– OPTIK und VERARBEITUNG –

Der Dark Rock Pro 3 ist ein Twin-Tower-Kühler mit 90 Lamellen. Die Abmessungen des Dark Rock Pro 3 betragen 150mm x 137mm x 163mm (L x B x H). Die Höhe von 163mm ist nach heutigen Standards schon fast normal, doch solltet ihr aufpassen, ob der Kühler in euer Gehäuse passt, denn es gibt viele Gehäuse, die wirklich exakt 160mm verkraften, und da merkt man diese 3mm durchaus, denn ruck zuck geht die Gehäusewand nicht mehr drauf. Also hilft ein Blick im Vorfeld, um sicherzugehen, dass man hier einen Kühler kauft, der dann auch passt.

Die Bodenplatte vom Dark Rock Pro 3, welche als Kontakt zur CPU dient, wurde sehr sauber vernickelt. Der Kühler verfügt über 7 Heatpipes, welche einen Durchmesser von rund 6mm haben, welche zudem symmetrisch angeordnet sind.

Die 7 Heatpipes wurden komplett in der Bodenplatte eingearbeitet, dies ist sinnvoll, um die Wärme, die produziert wird, direkt abzufangen, um diese durch die Heatpipes an die Alulamellen weiterzuleiten.

Der Kühlkörper, welcher im Twintower-Design entwickelt wurde, hat sage und schreibe jeweils 45 Aluminiumlamellen mit ca 2,5mm Abstand zueinander.

– FAZIT –

Auf einen Kühltest muss ich mangels Flüssigmetalls leider verzichten, und da ich nun vorm Urlaub auch keines mehr bekommen habe, werde ich diesen Test bei Gelegenheit nachholen, anbieten würde sich hier der Oktober, da ich dann so oder so auf eine vollwertige Wasserkühlung umrüste, während ich da die Tubes zurechtschneide und biege, könnte nebenbei der Dark Rock Pro 3 den Testparkour absolvieren.

Bis dahin werde ich auf die Internetrecherche zurückgreifen. Hier hat sich in den meisten Fällen herausgestellt, ausgehend von einem Test von circa 15-20 Kühler, dass der Dark Rock Pro 3 sich immer in den Top 5 aufhält.

Die Verarbeitung des Kühlers sowie das recht umfangreiche Zubehör lässt nicht zu wünschen übrig. Optisch macht der Dark Rock Pro 3 ordentlich was her, dies verdankt der Kühler natürlich der schwarzen Vernickelung. Eine sehr sehr edle Optik, mehr kann man dazu echt nicht sagen.

Da ich den Kühler immerhin angeschlossen habe über eine externe Lüftersteuerung, kann ich abschließend vorm Endfazit noch sagen, dass die Geräuschkulisse herausragend ist, denn der Kühler ist extrem leise, lediglich unter Volllast nimmt man die Lüfter ein wenig wahr.

Hiermit gebe ich dem Dark Rock Pro 3 deutliche 4.7/5 Sterne. Wer auf schicke und vor allem sehr leistungsstarker Kühltower abfährt, macht mit dem Dark Rock Pro 3 nicht viel verkehrt. Der Hauptvorteil des Kühlers ist die geringe Lüfterlautstärke im Vergleich zu der Konkurrenz.

Dark Rock Pro 3

Dark Rock Pro 3

 

So nun habe ich alle drei Produkte ausführlich nach meinen Möglichkeiten und mit bestem Gewissen getestet und hoffe euch allen hat die Wall of Text gefallen. Hiermit verabschiede ich mich und hoffe sehr, dass man in der Zukunft weitere Chancen hat, tolle Produkte zu testen.

 

Wir danken Patrick H. für sein Engagement und seinen ausführlichen Testbericht. Wie jeder unserer Produkttester, darf auch er das be quiet!-Bundle bestehend aus einem Dark Base 900 Tower, einem Dark Power Pro 11 750 Watt Netzteil und einem Dark Rock Pro 3 CPU-Kühler behalten.
Bewertet hat er wie folgt:
Gehäuse Dark Base 900: 4,5 von 5 Sternen
Netzteil Dark Power Pro 11: 5 von 5 Sternen
CPU-Kühler Dark Rock Pro 3: 4,5 von 5 Sternen

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